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Aus dem Tagebuch eines Oktoberfestbesuch…

Aus dem Tagebuch eines Oktoberfestbesuchers

Es war einmal am Dortmunder Flughafen… Dort versammelten sich sechs Gefährten um sich gemeinsam auf dem Weg nach München zum Oktoberfest zu machen. „Flugtickets dabei Jungs?“ „Jawohl,... Read more

Samstag, 22 Oktober 2011 21:29

Besser spät als nie...

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So dachte ich auch als ich vor einigen Tagen das Lesen wieder begonnen habe. Das letzte Buch was ich gelesen habe, war unser Klassenbuch von 1988. Anfang Februar 2011 kam eine gute Freundin zu Besuch mit mehreren Büchern in den Händen. Dachte mir halt es seinen Thriller und Weibergeschichten für meine Frau aber ein Buch hat Sie mir dann in die Hand gedrückt.

„Metro2033“ heißt dieses Werk. „Hallo? Ich und lesen? Du meinst nicht mich oder? Das einzige was ich lese ist die „PC Action“ und auch nur weil da mal ein paar nackte Weiber zu sehen sind, das war’s dann auch schon...“ so mein Statement als Sie zu mir sagte: “Du stehst ja auf kranken Scheiß… Das musst Du lesen…“

Monate lang lag der cirka 800 Seiten umfassende Wälzer auf meinem Nachttisch und ich würdigte dem Teil nicht den Hauch einer Chance gelesen zu werden. Irgendwann Wochen später schlenzte ich durch die Männerabteilung eines Elektronik-Endgerätehändlers welches nach einem Planeten benannt ist. Richtig, Orion… Ähem, nee das war was anderes…

Dort fiel mein Blick auf die Adaption des Buches „Metro2033“ und für 10 Ökken hab ich’s dann mal eingesackt, was im Nachhinein auch kein Fehler war. Ganz im Gegenteil…

Als ich das Spiel nun einige Zeit gedaddelt hatte, machte ich mich eines Abends doch an den Schinken heran. Nee, nicht an meine Frau sondern an das Buch. Hätte nicht gedacht das ich es irgendwann mal wieder hinbekomme zu lesen aber bei dem Buch komme ich nicht los und ich bekomme auch mal Nachts um zwei Uhr Tritte in die Seite das ich doch mal bitte das Licht ausschalten solle…

„Ja super… Schön das Du wieder liest… Aber worum zur Hölle geht es bei dem Zeug?!“

Okay, Metro2033 spielt im Jahr 2033… Wer hätte das bei dem Titel gedacht??? Nach einem Nuklearen Krieg (ich leg es einfach mal so aus), liegt die Welt in Schutt und Asche. Der Mensch wie man ihn einst kannte gibt es nicht mehr,zumindest "über" der Erde, ein paar hat es in die Moskauer Metro verschlagen und versucht dort zu überleben. Der Mensch scheint vom Thron der Evolution vertrieben zu sein denn an der Oberfläche haben sich durch die Verstrahlung bizarre Lebensformen entwickelt, Dämonen, Ratten von der größe eines Menschen, bis hin zu den „Schwarzen“. Nur noch die sogenannten „Stalker“ begeben sich an die Oberfläche, um die Stationen in der Metro mit diversen Dingen zu versorgen. Der Protagonist Artjom wird immer wieder von Visionen der „Schwarzen“ heimgesucht. Eines Tages wird er von dem Soldat Hunter angesprochen der um die Gefahr der „Schwarzen“ weiß und Artjom den Auftrag erteilt die Situation in der „Polis“ zu schildern, denn womöglich könnten die „Schwarzen“ die Existenz der Metro gefährden oder gar zerstören. Er macht sich auf den Weg durch die U-Bahn Tunnel, schlägt sich über verschiedene Stationen, in denen sich unterschiedliche Gruppierungen gebildet haben (Kommunisten, Faschisten, Händler, etc. etc.) und erlebt dabei teils verstörende Situationen. Welche im Buch derart klasse beschrieben sind das man Gänsehaut pur bekommt… War teils schon Putenpelle...

Ich für meinen Teil finde es eine gelungene Adaption vom Buch zum Spiel. Wobei das Spiel Stellenweise vom Buch abweicht, aber es tut der Spannung keinen Abbruch. Zwischendurch beim daddeln musste ich auch mal raus auf den Balkon eine rauchen. Nicht weil ich Schmacht hatte sondern Schiss… Es kommen immer wieder Stellen an denen man sich heftig erschreckt, besonders wenn man durch die langen dunklen Tunnel schleicht und Schritte und Schreie hört die näher kommen aber dann doch an einem vorbei gehen, weil sie im parallel verlaufenden Tunnel sind… Ein paar Schritte weiter stürzen sich diese Mutanten wie aus dem Nichts auf dich… Kalaschnikow raus und ballern was das Zeug hält…

Mein persönliches Fazit: Wer auf Horror und Endzeit steht sollte sich beides, Buch und Spiel, für grad mal 15 € besorgen. Gut, das Spiel hat hier und da seine Macken (Synchro vom Protagonisten verursacht bei mir ein Verlangen nach Krombacher und Formel 1, ist die Stimme von dem Werbefuzzi bei RTL) aber das coole düstere Leveldesign, die sehr gute Grafik und teils klaustrophobische Gasmasken Level entschädigen dafür. Viel Spaß und schönes Schaudern sowohl beim daddeln und erst recht beim Lesen…

In diesem Sinne

Euer J. McClane

Read 532 times Last modified on Samstag, 22 Oktober 2011 21:42

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  • Aus dem Tagebuch eines Oktoberfestbesuchers

    Es war einmal am Dortmunder Flughafen…

    Dort versammelten sich sechs Gefährten um sich gemeinsam auf dem Weg nach München zum Oktoberfest zu machen.

    „Flugtickets dabei Jungs?“ „Jawohl, haben wir.“ „Gut dann auf zum Gate und ab nach München.“ Die sechs Gefährten stiegen, nach einer Durchsuchung, für manch einen wohltuend (ich frag mich bis heute warum zwei dabei dämlich gegrinst haben), in das Flugzeug und kaum als sie saßen, hebte der Flieger auch schon ab. In München angekommen, mussten die Jungs von dort aus zum Tegernsee, weil dort das Hotel war. Aber wie dahin?

  • Occupy oder boah ist das langweilig ?

    Occupy Wall Street, oder Occupy Frankfurt und Köln. Hä ? Occupy ? Yep Occupy der Renner in diesen Tagen. Aber was ist das überhaupt ?
    Zum Hintergrund nennen, egal aus welcher Richtung man die Stimmen hört, die "Aktivisten immer das gleiche. Für politische Selbstbestimmung und Emanzipation weltweit, Selbstbestimmtes Leben für die globale Emanzipation des Menschen und Stärkere Regulierung der Finanzmärkte.

    Während man gerade den letzten Punkt noch nachvollziehen kann, frag' ich mich bei einigen anderen Punkten was der Scheiß eigentlich soll.
    Bevor wir über die "Occupy"-Bewegung nachdenken, sollten wir uns erstmal überlegen was "okkupieren" eigentlich beduetet. Hier ist der Duden sehr hilfreich :

    schwaches Verb - 1. fremdes Gebiet [militärisch] besetzen; 2. sich [widerrechtlich] aneignen

    Folglich schreiben sich die Aktivisten erst einmal auf die Fahne sich etwas widerrechtlich anzueignen. Ob das nun wirklich stattfindet steht auf einem anderen Blatt. Viel Interessanter zeigt sich was sich die Bewegungen eigentlich aneignen wollen.

    Während Occupy Wall Street sich eher auf die Börse oder auf die gesamte Strasse "Wall Street" bezieht wollen die deutschen Ableger der Organisation gleich ganze Städte - am Besipiel Frankfurt sehr schön zu sehen. Köln sogar inklusive Dom, denn dieser gehört ja zum Stadtbild. Grundsätzlich ist es schon eine tolle Sache für seine Ideen und Ideale einzustehen. Aber was bringt mir die Vorderung nach einer politischen Selbstbestimmung wenn wir 2009 die schlechteste Wahlbeteiligung hatten (70.8%). Also frei nach dem Motto ich will wählen können ohne zu wählen. Ebenso ist die Vorderung nach Unterstützung sehr nett zu lesen, so findet man aktuell auf Facebook folgende Aufforderungen :

    Occupy Frankfurt bittet um Hilfe!
    "Es werden dringend für unsere Camper Schirme, Planen, Müsli, Cornflakes, Tomatensauce, was für aufs Brot, Mate-Guarana-Tee, USB-Verlängerungskabel, mehfachsteckdosen, Wasserfeste Kabeltrommel (Priorität 1!!!), USB-Hubs, Netzwerk-Hubs, Bandbreite, SIM-Card mit freiem Traffic, starke Schmerzmittel, Musiker und Kreative benötigt!. Fürs erste... Vielen vielen Dank!!!!!".

    Sehr nett finde ich die Bitte um Mate-Guarana-Tee und die komplette Serverausstattung für ein Rechenzentrum eines VW-Werks. Nun fragst du dich bestimmt was ich eigentlich mit diesem Post sagen wollte. Im Prinzip weiß ich das auch nicht so recht, aber wissen das denn die Occupisten ?


  • Planking, Horsemaning FTW !?! - was bist du für ein Onlineaktivist ?

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    Sind wir doch mal ehrlich. Auch wenn wir Männer in einer festen Beziehung leben, fühlen wir uns doch ein klein wenig noch als „Single“, irgendwo ganz tief im inneren.

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