Occupy Wall Street, oder Occupy Frankfurt und Köln. Hä ? Occupy ? Yep Occupy der Renner in diesen Tagen. Aber was ist das überhaupt ?
Zum Hintergrund nennen, egal aus welcher Richtung man die Stimmen hört, die "Aktivisten immer das gleiche. Für politische Selbstbestimmung und Emanzipation weltweit, Selbstbestimmtes Leben für die globale Emanzipation des Menschen und Stärkere Regulierung der Finanzmärkte.
Während man gerade den letzten Punkt noch nachvollziehen kann, frag' ich mich bei einigen anderen Punkten was der Scheiß eigentlich soll.
Bevor wir über die "Occupy"-Bewegung nachdenken, sollten wir uns erstmal überlegen was "okkupieren" eigentlich beduetet. Hier ist der Duden sehr hilfreich :
schwaches Verb - 1. fremdes Gebiet [militärisch] besetzen; 2. sich [widerrechtlich] aneignen
Folglich schreiben sich die Aktivisten erst einmal auf die Fahne sich etwas widerrechtlich anzueignen. Ob das nun wirklich stattfindet steht auf einem anderen Blatt. Viel Interessanter zeigt sich was sich die Bewegungen eigentlich aneignen wollen.
Während Occupy Wall Street sich eher auf die Börse oder auf die gesamte Strasse "Wall Street" bezieht wollen die deutschen Ableger der Organisation gleich ganze Städte - am Besipiel Frankfurt sehr schön zu sehen. Köln sogar inklusive Dom, denn dieser gehört ja zum Stadtbild. Grundsätzlich ist es schon eine tolle Sache für seine Ideen und Ideale einzustehen. Aber was bringt mir die Vorderung nach einer politischen Selbstbestimmung wenn wir 2009 die schlechteste Wahlbeteiligung hatten (70.8%). Also frei nach dem Motto ich will wählen können ohne zu wählen. Ebenso ist die Vorderung nach Unterstützung sehr nett zu lesen, so findet man aktuell auf Facebook folgende Aufforderungen :





